
Aquafitness
ein Trend mit Zukunft im Wellnessbereich!
Als Bewegungsform mit besonderem Bezug zum Schwimmen sind die beliebten Arten der Aquafitness zu nennen. Was heute als Aquafitness bezeichnet wird, ist nicht einfach ein neues Wort für Wassergymnastik, sondern ein ganz neues Konzept.
Aquafitness ist empfehlenswert. Es stärkt Ausdauer, Koordination, Beweglichkeit, trainiert die Muskeln und fördern Lunge und Herz-Kreislauf. Es trägt bei zur Abhärtung weil es wie ein Gefäßtraining wirkt. Diese Form der Bewegung richtet sich an jene, die die Eigenschaften des Wassers nutzen möchten, um die eigene Kondition zu stärken.
Die Bewegungen die der Teilnehmende am Aquafitnesss-Programm absolviert, ähneln denen in einem Fitnessstudio. Ob Joggen, Steppen oder Dehnen, im nassen Element können auch diese Übungen absolviert werden. Aber mit einem entscheidenden Vorteil; das eigene Körpergewicht muss durch den Auftrieb des Wassers nicht getragen werden. Dadurch entsteht der Effekt der Entlastung der Gelenke. Da bei jeder Bewegung ein größerer Widerstand zu überwinden ist, wie an der Luft, müssen die Muskeln während der Aquagymnastik um so mehr Arbeit leisten. Zudem sind zahlreiche Muskelgruppen gefordert.
Je nach Bedarf kann ein individuell angepasstes Programm für die Aquafitness – auch für Gruppen – zusammengestellt werden. Elemente wie Musik, Gummibälle, Schwimmbretter, Stepper und Pool-Nudeln unterstützen Ihre Bewegungen im nassen Element.

Aquafitness zwischen Aquaboxing und Aquadancing
Aquafitness ist ein übergeordneter Begriff für rhythmische Bewegungen im Wasser. Zuweilen kommen Hilfsmittel wir Bälle, Bretter oder Stepper zum Einsatz. Zu den am häufigsten ausgeführten Varianten des Aquafitness zählen: Aquarobic, Aquadancing, Aquaboxing und Aquarelaxing. Ständig werden weitere Formen entwickelt.
Aquaboxing basiert auf Bewegungen, welche aus dem Kampfsportbereich entlehnt sind. Sie erfolgen jedoch ohne Gegner und eignen sich besonders zur Stressbewältigung. Aquarobic ist die Wasservariante des Aerobic. Dabei werden verschiedene Übungen wiederholt und mit mittlerer bis schneller Bewegungsgeschwindigkeit ausgeführt.
Die Mitts, spezielle Schwimmhauthandschuhe, erhöhen den Widerstand. Aquadancing, gelegentlich auch Aquarhythmic genannt, ist Tanz im Wasser zu Musik. Die Musik ist hier gleichsam der Spaßfaktor und gleichzeitig auch Motivationsinstrument. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Koordinierung bestimmter Bewegungsfolgen, die unter Anleitung durchgeführt werden.
Eine sehr interessante Variante des Training im Wasser, auch als Ergänzung zum Schwimmen, ist das Aqua-Relaxing. Es ist auch als Aqua-Balancing und Aqua-Shiatsu bekannt. Schwerpunkt dieser Bewegungen sind Dehnübungen, Massagen und Gelenkmobilisation, welche zu Ruhe und Entspannung führen sollen. Da die Bewegungen langsam ablaufen, ist eine Wassertemperatur von 32 bis 35 Grad Celsius erforderlich, damit der Körper nicht auskühlt.
Mit den spezifischen Arm- und Beinbewegungen der Aqua-Fitnessprogramme werden Beweglichkeit, Belastbarkeit und Körperbeherrschung trainiert.