Optische Schwimmbrillen
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Dioptrien und die Brechkraft des Auges zur Funktion der Augenlinse

Wie jede andere Linse und Linsensystem ist es die Funktion des Auges, ein Objekt darzustellen. Linsen sind generell aus transparentem Material, das lichtdurchlässig ist. Entscheidend ist bei Linsen die Krümmung, wobei es zwei verschiedene Arten gibt: konvex und konkav. Konvexe Linsen sind nach außen gewölbt, konkave Linsen nach innen.

Die Brechkraft des Auges bezeichnet dessen Fähigkeit, daß durch die Augenlinse einfallende Licht richtig zu bündeln, um damit ein korrektes Abbild des gesehenen Objekts zu erhalten. Die Maßinheit für diese Brechkraft ist die Dioptrie. Diese Brechkraft errechnet sich als der Kehrwert der Brennweite einer Linse oder eines Linsensystems.

Dabei teilt man eins durch die Brennweite in Metern, wobei die Brennweite die Entfernung darstellt, in der durch die Linse einfallenden Strahlen aufeinandertreffen, sprich gebündelt werden. Dioptrien bezeichnen damit den Kehrwert der Brennweite. So resultiert beispielsweise aus einer Brennweite von 0,1 Metern, sprich zehn Zentimetern, eine Dioptrienzahl von 10.

Bei einem Normalsichtigen, auch als Emmetropie bezeichnet, ist die Dioptrienzahl null oder neutral. Ein negativer Wert bezeichnet dagegen eine Kurzsichtigkeit, ein positivier Wert Weitsichtigkeit. Je höher dieser Wert ist, um so gravierender ist das Maß der Fehlsichtigkeit. Korrigiert wird diese Schwäche in der Sehstärke durch Brillen, Kontaktlinsen und in gravierenderen Fällen durch eine Operation. Diese werden in der Regel erst ab Sehstärke-Schwächen von plus oder minus vier Dioptrien vorgenommen.