
Babies und Kleinkinder
Schwimmen kann man nicht früh genug
Neugeborene und junge Säuglinge besitzen einen Atemschutzreflex, der in der Regel eine Wasseraspiration weitgehend verhindert. Fälschlicherweise wird er auch als “Tauchreflex” bezeichnet. Dies führt zur fehlerhaften Annahme führt, dass ein Säugling gefahrlos tauchen kann. Dieser Reflex verliert sich im dritten bis sechsten Lebensmonat.
Beim Baden und insbesondere beim Tauchen kann ein Baby reichlich Wasser schlucken. Dies sollte unbedingt verhindert werden, da lebensbedrohliche Folgen entstehen können, z.B. Wasserintoxikation mit Elektrolytentgleisung. Das Mindestalter für Babyschwimmen beträgt 6 Monate. Die Wassertemperatur muss bis ins Alter von drei Jahren mindestens 33°, zwischen drei und sechs Jahren 31° betragen. Die maximale Aufenthaltszeit ist auf 20 Minuten zu beschränken. Die Wasserqualität muss Trinkwasserqualität aufweisen.
Kleinkinder sollte man behutsam, aber kontinuierlich an das Wasser gewöhnen mit spielerischem Hinführen zur Schwimmtechnik. Wenn man selbst eine positive Einstellung zum Wasser hat und die entsprechende Geduld, dann ist es eine gute Idee, seinen Kindern selbst das Schwimmen zu lehren. Alternativ ist der Besuch in einen Schwimmkurs möglich.
Da es keine Zulassungsbeschränkung für Schwimmunterricht gibt, empfiehlt sich allen Eltern, die Ausbildungsqualität persönlich zu beurteilen. Wichtig: Bereits ab Kleinkindalter ist eine Ausstattung mit schützender Schwimmbrille bzw. bei Fehlsichtigkeit, mit optischen Schwimmbrillen, möglich. Der Fachhandel bietet eine große Palette von Schwimmbrillen in verschiedenen Materialien, Formen und Designs an.
Nutzen Sie die Sommermonate, um mit Ihren Kindern so oft wie möglich ein Schwimmbad zu besuchen oder einen Ausflug an einen nahegelegenen See zu machen!

Schwimmen macht Kindern viel Spaß
Schwimmen bereitet den meisten Kindern große Freude. Das sollten Eltern und Lehrer nutzen und den jungen Menschen die Möglichkeit geben, so oft wie nur möglich ins Wasser zu gehen – schliesslich ist das Schwimmen einer der gesündesten Sportarten mit positiven Auswirkungen auf den gesamten Organismus und das persönliche Wohlbefinden.
Für Kinder, die es gern temporeich haben möchten, gibt es viele spielerische Formen, den Schwimmsport zu betreiben. Eine Möglichkeit ist der Wasserball, ein Mannschaftssport im Wasser. Hier bilden das Schwimmen und das Spiel eine Einheit, was viele Kinder besonders anspricht. Die Schwimmabzeichen bieten einen zusätzlichen Ansporn.
Einige Freizeit- und Sporteinrichtungen bieten in ausgewähltem Rahmen das Erlernen des Tauchens auch für Kinder und Jugendliche an. Unter der Aufsicht der Eltern ist dagegen nicht einzuwenden. Allerdings sollte ein Arztbesuch der Teilnahme an diesem Kurs vorausgehen, um die körperliche Eignung des Kindes für den Tauchsport zu prüfen. Dann steht dem Umgang mit Schwimmbrille, Flossen, Schnorchel und weiteren Tauchgeräten nichts mehr im Wege.
Bei Seheinschränkungen sind für Kinder und Jugendliche Optische Schwimmbrillen verfügbar. Diese geben Kindern Sicherheit beim Schwimmen lassen ihnen den Spaß am feuchten Element genießen.
Wichtig für Kinder ist die Vermeidung von Zwang. Bei allem Spaß ist die Sicherheit oberstes Gebot. Niemals die Kinder unbeaufsichtigt im Wasser lassen, auch nicht in der Ausstattung mit Schwimmflügeln und auch nicht, wenn sie bereits Schwimmen können.
Lesen Sie mehr:
Tips zum Schwimmen mit Kindern