Optische Schwimmbrillen
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Sicherheit bei Schwimmen und Schwimmtraining

Spiel und Spass im feuchten Element

Damit das Schwimmen, Planschen und Relaxen zum gewünschten Erholungseffekt führt, sollten Regeln beachtet werden. Auch wenn es aus sportmedizinischer Sicht keine festgelegte Zeit gibt, so braucht der Magen zur Verdauung Energie. Dies erfordert Blut, das für die Energieversorgung von Gehirn und Muskeln nicht verfügbar ist. Wer in dieser Schwächeperiode schwimmen geht, handelt fahrlässig, so, bekannt durch die Baderegel: „Geh nicht nach dem Essen ins Wasser!“.

Es gilt die Faustregel: Weder mit leerem noch mit vollem Magen Schwimmen gehen, denn geschwächte Muskeln neigen schneller zu Krämpfen! Dies kann in tieferem Wasser gefährlich werden. Daher sollte man in natürlichen Gewässern grundsätzlich nicht allein weite Strecken schwimmen, da die betroffenen Muskeln starke Schmerzen aussenden. Kommt es dennoch zu Krampferscheinungen, so ist Ruhe größte Pflicht. Das Krampfbein anwinkeln und mit den Armen paddeln, so löst sich der Krampf meist nach kurzer Zeit. Am Ufer sollte der betroffene Muskel gestretcht werden.

Es ist auch gefährlich, überhitzt ins Wasser zu gehen. Der plötzliche Kältereiz kann einen sogenannten Immersionsschock, ein plötzliches Kreislaufversagen oder ein Lösen von Gefäßablagerungen hervorrufen. Machen Sie es sich also zur Gewohnheit, immer langsam ins Wasser zu gehen und sich ausreichend abzukühlen, wenngleich Ihnen dies in der sommerlichen Hitze schwer fallen mag. Wie der Volksmund so richtig sagt: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Achten Sie auf Ihre Gesundheit und Ihre Sicherheit, auch beim Schwimmen.

Sicherheit beim Schwimmen

Die Deutsche Lebens Rettungs-Gesellschaft DLRG hat Leitlinien aufgestellt, die das Unfallrisiko beim Schwimmen minimieren helfen und Sicherheit bieten. Diese lauten:

- Wer friert, sollte das Wasser sofort verlassen, sonst droht die Gefahr einer Unterkühlung. Zu “blauen Lippen” darf es nicht kommen.

- Schwimmen und Baden sollte nur derjenige, der sich auch gesundheitlich völlig wohl fühlt.

- Für Nichtschwimmer gilt: Nicht tiefer als bis zum Bauch ins Wasser gehen.

- Sprünge ins Wasser sind nur dann ausführen, wenn vorher klar ist, dass es an der betreffenden Stelle tief genug ist und keine Hindernisse unter der Wasseroberfläche sind.

- Keiner sollte seine Kräfte und sein Können überschätzen.

- Nie um Hilfe rufen, wenn nicht wirklich Gefahr droht.

- Nicht auf Luftmatratzen, Gummischläuche oder Gummitiere verlassen.

- Nicht Baden und Schwimmen, wo Schiffe und Boote fahren.

- Bei Gewitter ist das Wasser sofort zu verlassen.

Besonders Eltern sollten entsprechend dieser Leitlinien auf ihre Kinder einwirken und sie zu einem umsichtigen und vorsichtigen Verhalten beim Baden und Schwimmen anregen. Denken Sie an die Sicherheit Ihrer Kinder!