Stretching wärmt den Körper
Eine schonende Vorbereitung auf das Schwimmen
Bevor Sie in das nasse Element springen, ist es wichtig, den Körper gut aufzuwärmen. Das Körperstretching bietet dazu die optimalen Ausgangsvoraussetzungen. Stretching kann man am besten mit „Dehn- oder Streckübungen“ übersetzen.
Hier wird auch schön deutlich, worauf es beim Stretching ankommt. Es soll Ziehen in den Muskeln, darf aber nicht schmerzen. Halten Sie die Übungen 20 bis 30 Sekunden ohne Nachfedern durch. Vergessen Sie dabei nicht, regelmässig zu atmen.
Eine effektive Wirkung der Stretching-Übungen erzielen sie, wenn alle Körperregionen nacheinander angesprochen werden. Hier ein paar wichtige Übungsvarianten zum Aufwärmen und zur Kräftigung von Beinen, Po, Schultern, Oberkörper und Waden.
Beine: Stehen Sie aufrecht und ziehen Sie den linken Fuss mit der linken Hand zum Po. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen dies am Anfang schwer fällt. Gerade für Menschen, die schon lange keinen Sport mehr betrieben haben, sind manche Übungen anfangs nicht einfach. Aber haben Sie keine Bedenken, nach wenigen Tagen werden Sie alles ohne Schwierigkeiten können.
Po: Machen Sie ein Hohlkreuz und halten Sie die Knie zusammen. Die Spannung sollte deutlich in der Oberschenkenvorderseite zu spüren sein.
Schultern: Stehen Sie aufrecht und falten Sie die Hände hinter dem Rücken, danach den Oberkörper nach vorn beugen und die Arme so weit wie möglich nach vorne bringen – aber ohne Schwung. Halten Sie hierbei den Rücken gerade, besonders im Lendenwirbelbereich.
Waden: Gehen Sie in Schrittstellung (idealerweise stützen Sie sich mit den Händen in Schulterhöhe an einer Wand ab) und verlagern Sie das Gewicht auf das vordere Bein. Die Ferse des hinteren Beins muss auf dem Boden bleiben, nur so zieht es in der Wade.
Brust: Stellen Sie sich seitlich vor eine Wand und strecken Sie den Arm an der Wandseite nach hinten und nach oben. Stehen Sie hierbei in Schrittstellung, der Fuss an der Wandseite steht vorne. Drehen Sie sich dann von der Wand weg, wobei Sie die Bauchspannung halten, um nicht ins Hohlkreuz zu fallen
Wieso regelmäßig Schwimmen?
Wer in der Woche ein bis zwei mal 500 bis 1000 m schwimmt, der kann sich bereits als „Schwimmer“ bezeichnen. Er profitiert von den damit von den zahlreichen positiven Auswirkungen dieser Sportart:
- Schwimmen stärkt den Herzmuskel und wirkt sich also positiv auf Allgemeinbefinden und Lebensdauer aus.
- Schwimmen fördert die Lungenfunktion, denn Schwimmen verbessert das Lungenvolumen und damit die Ausdauer und den Atemrhythmus.
- Schwimmen stärkt die Abwehrkräfte.
- Schwimmen verbessert die Durchblutung der Muskulatur.
- Schwimmen beansprucht zahlreiche Muskelpartien und verhilft ihnen zu einem gleichmässig straffen und schönen Körper.
- Schwimmen unterstützt die Entspannung, hilft gegen Gelenkprobleme und Haltungsschäden.
- Schwimmen in etwas kälterem Wasser verbessert die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems bei Menschen mit niedrigem Blutdruck und Venenleiden. Bei kühlerem Wasser ziehen sich die Blutgefäße zusammen und das Blut kann besser im Körper zirkulieren.
- Die besonderen Bedingungen beim Schwimmen sind auch für Menschen mit Übergewicht und für Schwangere geeignet.
Schwimmen macht gesund, stark und schön! Schwimmer fühlen sich wohl in ihrem Körper, denn sie können Stress und Anstrengungen leichter bewältigen. Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und gehen Sie öfter Schwimmen.
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