Schwimmen und Schwimmtraining
Trainingshilfe Theraband
Zur Gesunderhaltung seines Körpers kann jeder selbst viel tun. Vorbeugen ist besser als Heilen! Dafür ist gerade die Bewegung im Wasser besonders geeignet, denn der gesamte Körper wird beim Schwimmen angesprochen. Zur Ergänzung des Schwimmtrainings, aber auch zum Aufwärmen ist die Arbeit mit dem Theraband besonders zu empfehlen. Hier einige Übungen mit diesem Trainingsinstrument:
Übung 1:
Wickeln sie das Theraband um ihre Hände und stellen sich mit beiden Füßen auf das Band. Hände etwa in Hüfthöhe, nun Arme im Ellbogen beugen und wieder strecken. Damit trainieren Sie den Bizeps, ein Muskel, den wir u.a. fürs Brustschwimmen brauchen.
Übung 2:
Gleiche Ausgangslage, nur lassen wir das Band etwas länger. Arme über den Kopf heben, so dass das Band hinter dem Rücken läuft. Arme sind noch gebeugt, Ellbogen nahe beieinander. Nun Arme strecken und beugen im Wechsel. Das trainiert den Trizeps, der für alle Schwimmtechniken benötigt wird. Neben dem Trizeps wirkt sich diese Übung auch stärkend auf die benachbarten Muskelgruppen aus und stärkt diese auf überaus wirksame, schonende und wohltuende Art.
Übung 3:
Stellen sie sich auf den Rand eines Schwimmbrettes, halten Sie sich dabei an einer Wand oder einem Stuhl fest. Heben und senken Sie nun Ihre Fersen. Dieses Training gilt der Verbesserung der Technik für den Abdruck bei Startsprung und Wenden.
Übungen mit dem Theraband erlauben Ihnen Training auf einfache und angenehme Art.
Verbessern Sie Ihre Koordinationsfähigkeit
Die verschiedenen Bewegungsabläufe und deren Ausführungsformen, langsam bis schnell, machen den Schwimmsport zu einer grundlegenden Therapieform zur Steigerung der Koordinationsfähigkeit. Zur Vermeidung von Einseitigkeit wird empfohlen die Variation verschiedener Techniken, Brust- und Rückenschwimmen im Wechsel ausführen, ins Wasser ausatmen und den Kopf nicht dauernd im Nacken halten.
Die Intensität sollte einem sanften Ausdauertraining entsprechen, um eine Grundlagenausdauer, dem Alter entsprechend, zu erreichen. Schwimmsport führt zur Steigerung von Fitness und persönlichem Wohlbefindens wenn es zwei bis drei mal pro Woche über einen längeren Zeitraum durchgeführt wird. Bereits die Trainingszeit von etwa 30 Minuten genügen. Trainierte können natürlich auch länger schwimmen.
Um einen Trainingseffekt zu erzielen, sollte man nicht hastig schwimmen, aber zügig und ohne Pausen. Allergiker, z.B. bei Chlorallergie, und Menschen mit offenen Wunden sollten Schwimmen nicht betreiben. Bei Herzproblemen sollte unter ärztlicher Anleitung geschwommen werden.
Benutzen Sie unbedingt eine Schwimmbrille. Sie gleicht Sehfehler aus und schützt die Augen vor Reizungen und Schadstoffen. Brillenträger können eine Optische Schwimmbrille benutzen, die dem Fehlsichtigen im Schwimmbad, an See und Meer die selben Möglichkeiten bietet, wie Sie Menschen ohne Sehprobleme haben.
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